NRW-Biogas-Tour
Biogas gehört in Bauernhand
Am Donnerstag abend luden der Fachverband Biogas e.V. zusammen mit der Firma PlanET Biogastechnik GmbH und der Fachhochschule Münster in Steinfurt zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Biogas in Veredelungsregionen sinnvoll integrieren“ ein.
Steinfurt - Hier diskutierten die Verbandsvertreter Dr. Claudius da Costa Gomez und Bastian Olzem mit MdB Johannes Röring (CDU, selbst Biogasanlagenbetreiber), Prof. Dr. Christof Wetter (Dekan des Fachbereichs Energie, Gebäude, Umwelt der FH Münster) sowie Hendrik Becker (Geschäftsführer PlanET).
Prof. Wetter zeigte anhand einer Studie, dass es im Kreis Steinfurt noch Möglichkeiten gebe, neue Biogasanlagen zu errichten.
Foto: Daniel Wieczorek |
Güllebonus positives Element
Hauptvorteil der Güllevergärung ist die Reduktion von klimaschädlichen Emissionen, die
sonst bei der Ausbringung von Gülle entstehen.
Landwirtschaftsexperte Röring sieht den Güllebonus im Erneuerbaren-Energien-Gesetz positiv. Für ihn ist er ein echter Emissionsminderungsbonus. Röring würde den Mindestanteil der zu vergärenden Güllemenge von heute 30 auf mindestens 50 Prozent erhöhen.
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Um die Debatte über die Konkurrenz zwischen klassischer Agrarproduktion und Biogaserzeugung zu verhindern, empfahl er die Effizienzsteigerung der Biogasproduktion: „Wir müssen vor allem beim Anbau der Energiepflanzen auf dem Acker effizienter werden“, sagte MdB Röring. „In Veredlungsregionen wie bei uns muss Biogas Probleme lösen und nicht neue schaffen.“
Verbands-Geschäftsführer da Costa Gomez forderte den Politiker zu einem eindeutigen Bekenntnis pro Biogas auf: „Als einer der wenigen Biogasanlagenbetreiber im Bundestag müssen Sie sich dafür einsetzen, dass unsere Landwirte Geld mit Biogas verdienen können und die Wertschöpfung hier nicht verloren geht.“
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pm
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